Hallo ihr lieben! Als ich mir vor ein paar Tagen meine alten Schulhefter ansah, entdeckte ich eine Aufgabe, die wir in Deutsch machen mussten. Die stelle ich mal on, damit ihr sehen könnt was für eine Fantasie ich habe. Dazu sollte ich sagen, dass ich für die Story nur 45 Minuten Zeit hatte.


Märchenanfang:
Es lebten einmal ein Mann und eine Frau, die wünschten sich von Herzen ein Kind. Nach vielen Jahren wurde ihnen endlich ein Büblein geboren und die Freude von Vater und Mutter war groß. Das Kind schien prächtig zu gedeihen, aber als es laufen lernte, watschelte es wie eine Ente. Die Eltern hofften, das würde sich verwachsen, aber da wurden sie enttäuscht. So suchten sie Rat bei einer weisen Frau. Die konnte dem Kinde nicht helfen, weil ein Knochen schief war, und so kehrten sie mit dem Kind tief betrübt nach Hause zurück.
Als der Junge größer wurde, wollte er gerne mit anderen Kindern spielen.
Doch die anderen Kinder wollten nicht mit ihm spielen. Sie hänselten und verspotteten ihn. Er weinte sich Tag für Tag bei seinen Eltern aus. Diese versuchten ihn vergeblich zu trösten.
Eines abends als er in seinem Bett lag und der Mond in sein Zimmer schien, faltete er seine Hände und schloss die Augen. Dann bettete er zu Gott: „Lieber Gott, warum musst du mich so bestrafen? Ich habe doch nichts getan. Bitte heile meine Beine. Ich würde alles dafür tun, was auch immer du von mir verlangst.“
Als er am nächsten Morgen wach wurde, schaute er unter seine Decke und hoffte dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen war. Doch es hatte sich nichts geändert. Auch sein Alltag war wie immer.
In der darauffolgenden Nacht wurde er von einem grellen Licht geweckt. Er blinzelte und kniff die Augen zusammen. Als seine Augen sich an das Licht gewöhnt hatten, sah er eine wunderschöne Fee, welche ein hübsches weißes Kleid trug und ein Zauberstab in der Hand hielt. „Wer und was bist du?“ fragte der Junge ängstlich aber auch neugierig. „Ich wurde geschickt um dir eine Nachricht zu überbringen.“ „Toll, dann hat Gott mich also gehört...“ freute er sich. „Ja das hat er, aber du musst 3 Tests bestehen. Wenn du diese bestehst wirst du geheilt.“ Die Fee machte eine Pause. „Und... und wenn ich das nicht schaffe?“ fragte er nun etwas traurig. „Tja, dann kannst du nicht geheilt werde“ antwortete die Fee. „Was sind das für Test?2 wollte der Bub wissen. „Das kann ich dir leider nicht sagen. Mach dich auf den Weg in das nächste Dorf. Dort wartet ein alter Mann auf dich. Von ihm bekommst du die Aufgaben. Du hast 3 Tage Zeit um in das andere Dorf zu kommen. Sei pünktlich.“ BLING und die Fee verschwand im hellen Licht. Der Junge rieb sich seine Augen und als er merkte das es kein Traum war, nahm er sich seine warme Decke und etwas Brot und lief in den dunklen Wald hinein. Er lief die ganze Nacht und den halben Tag. Erschöpft ließ er sich neben einen Baum nieder und wollte gerade von seinem Brot abbeißen, als zwei kleine Mädchen vor ihm standen und auf sein Brot starrten. „Habt ihr Hunger? Fragte er die beiden. Als sie jedoch nicht antworteten, brach er das Brot in der Mitte durch und verteilte die beiden hälften. Mit vollem Mund bedankten sie sich bei ihm. Der Junge lächelte nur und machte sich dann wieder auf den Weg.
Als es schon dämmerte, sah er ein kleinen Bach. Er lief hin und stillte seinen Durst. Müde legte er sich hin und kuschelte sich in seine warme Decke. Sein Bein schmerzte. Doch am nächsten Morgen, als er erwachte lief er ohne Pause weiter. Schließlich wollte er nicht zu spät im Dorf ankommen. „Wie weit ist es denn noch?“ fragte er sich. Die Stunden vergingen und er merkte nicht das er schon wieder Abend wurde. Er sah ein Mann, der am ganzen Leib zitterte. Ohne nachzudenken gab er dem Mann seine Decke. Der Mann bedankte sich und der Bub legte sich in das feuchte Gras. Um sich ein wenig warm zu halten, deckte er sich mit Blättern zu. Am 3 Tag kam er im Dorf an. Er schaute sich nach dem alten Mann um und entdeckte eine junge Frau, die eine Axt in der Hand hielt um Holz zu hacken. Der Bub fragte die junge Frau ob er ihr helfen könne. Als Dank bekam er von ihr ein Glas Milch und geschmierte Brote. Er bedankte sich bei ihr und ging dann die Straße hinunter. Sein Bein schmerzte ihm nun etwas mehr, so musste er etwas langsamer laufen. Nach einer Weile sah er ein alten Mann in einem Schaukelstuhl sitzen. Dieser lächelte ihm zu und grüßte ihn. Der Junge ging zu den Mann hin und sagte: „Hallo, eine Fee hat mich geschickt. Sie hat mir gesagt dass sie hier auf mich warten!?“ Der Mann schaukelte ruhig in seinem Stuhl hin und her. „Ja, mein Junge das tue ich.“ „Was sind das für Test, die sie für mich haben. Ich mache alles“, sagte der Junge etwas nervös. Der alte Mann lächelte und brummte: „Du hast sie bereits bestanden. Es waren die zwei Mädchen, der zitternde Mann und die Frau mit der Axt. Du warst so Hilfsbereit und freundlich zu allen, das du deine Belohnung verdient hast. BLING und sein Bein war geheilt. „Du hast ein gutes Herz, mein Junge“, fügte der alte Mann noch hinzu. Der Junge freute sich und hüpfte und sprang auf der Stelle. Er bedankte sich bei dem Mann und lief nach Hause. Nach zwei Tagen und voller guter Laune war er zu Hause. Die Eltern warteten schon auf ihn und als sie sahen, dass ihr Junge normale Beine hatte fingen sie vor Freude an zu weinen.
Von diesem Tag an freundeten sich immer mehr Kinder mit dem Bub an und er lebte glücklich und zufrieden.
ENDE

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